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Kirchliches Leben · 7. Juni 2026

In Berlin fand zum zweiten Mal eine Gebetsprozession zwischen den Kirchen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche statt

Am 6. Juni 2026 ereignete sich im Leben der orthodoxen Gemeinde in der deutschen Hauptstadt ein bedeutendes Ereignis: Geistliche und Gläubige der Ukrainischen Orthodoxen Kirche zogen betend von der Kirche des heiligen Erzengels Michael zur Allerheiligenkirche.

Zweite Gebetsprozession der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Berlin am 6. Juni 2026.

Nach einem gemeinsamen Bittgottesdienst an der Erzengel-Michael-Kirche machten sich die Teilnehmer auf den fast siebzehn Kilometer langen Weg durch Berlin. Unter heiligen Ikonen und Kirchenbannern erklang das gemeinsame Gebet für den Frieden in der Ukraine, für ihre Verteidiger, für das ukrainische Volk und für die Einheit der orthodoxen Gemeinden in Deutschland.

Die Prozession endete an der Allerheiligenkirche, wo die Pilger von der Pfarrgemeinde empfangen wurden. An diesem Tag verband das Gebet die beiden Berliner Kirchen auf einem gemeinsamen geistlichen Weg und wurde zu einem sichtbaren Zeugnis des orthodoxen Glaubens, der Hoffnung und der brüderlichen Liebe.

Es war bereits die zweite Gebets- und Kreuzprozession zwischen den Kirchen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Berlin. Ihre Fortsetzung begründet eine gute geistliche Tradition, die die Gläubigen vereint, die kirchliche Gemeinschaft stärkt und daran erinnert: Wo das Volk Gottes einmütig betet, schenkt der Herr Kraft, Prüfungen zu bestehen und den lebendigen Glauben zu bewahren.

Unser aufrichtiger Dank gilt den Geistlichen, Gemeindemitgliedern, Pilgern und allen, die an der Organisation mitgewirkt und diesen Gebetsweg mitgegangen sind. Möge der Herr unser gemeinsames Gebet annehmen, unsere Gemeinden segnen und der Ukraine einen gerechten Frieden schenken.

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