Nach einem gemeinsamen Bittgottesdienst an der Erzengel-Michael-Kirche machten sich die Teilnehmer auf den fast siebzehn Kilometer langen Weg durch Berlin. Unter heiligen Ikonen und Kirchenbannern erklang das gemeinsame Gebet für den Frieden in der Ukraine, für ihre Verteidiger, für das ukrainische Volk und für die Einheit der orthodoxen Gemeinden in Deutschland.
Die Prozession endete an der Allerheiligenkirche, wo die Pilger von der Pfarrgemeinde empfangen wurden. An diesem Tag verband das Gebet die beiden Berliner Kirchen auf einem gemeinsamen geistlichen Weg und wurde zu einem sichtbaren Zeugnis des orthodoxen Glaubens, der Hoffnung und der brüderlichen Liebe.
Es war bereits die zweite Gebets- und Kreuzprozession zwischen den Kirchen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in Berlin. Ihre Fortsetzung begründet eine gute geistliche Tradition, die die Gläubigen vereint, die kirchliche Gemeinschaft stärkt und daran erinnert: Wo das Volk Gottes einmütig betet, schenkt der Herr Kraft, Prüfungen zu bestehen und den lebendigen Glauben zu bewahren.
